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Ausgewählte Ausgabe: 12-2017 Ansicht: Modernes Layout
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Mobile Assistenzsysteme für die Produktion

In der Produktion optimieren mobile Assistenzsysteme immer mehr die Kosten- und Energie-Effizienz sowie die Flexibilität und Verfügbarkeit von Maschinen. „Intelligente“ Lösungen unterstützen dabei optimal den Betrieb selbst heterogener Produktionsanlagen. Die Lösung für das Produktionsmonitoring von in-tech stellt beispielsweise kontextspezifische Informationen für unterschiedliche Rollen auf dem Shopfloor bereit. Zudem unterstützt sie auch die Ermittlung von Abweichungen sowie die Behebung der Ursachen.


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Bild 1.
„Mobile Devices“ von in-tech unterstützen Produktionsverantwortliche praxisnah bei deren zunehmend komlexeren Aufgaben.

Um Informationen zur Produktion zu erhalten, müssen Mitarbeiter häufig stationäre Bildschirme oder Papierlisten ablesen. Fehler und Aufgaben erkennt das Bedienpersonal in aller Regel an Statuslampen. Dadurch überschaut der Mitarbeiter nur einen begrenzten Bereich, reagiert oft nicht unmittelbar auf Probleme und die Priorisierung der Aufgaben geschieht auf Basis persönlicher Erfahrung.
Wie kann der Bediener aktiv informiert und besser unterstützen werden? Durch Identifikation des Maschinenbedieners werden persönliche Präferenzen, seine Benutzerrolle und der Zuständigkeitsbereich automatisch geladen und die persönliche Aufgabenliste auf Smartphone und Smartwatch angezeigt. Die Priorisierung der Aufgaben und die Alarmierung des Bedieners bei Stillständen erfolgt dynamisch in Echtzeit. Der Mitarbeiter wird umgehend über neue Aufgaben informiert und durch kontextspezifische Anleitung bei der effizienten Lösungen unterstützt. Gibt es neue dringende Aufgaben, meldet sich das Smartphone beziehungsweise die Smartwatch.

Früherkennung von Abweichungen durch mobiles Monitoring

Der „Schlüssel“ ist, dass der Produktionsleiter und die Linienverantwortlichen unterwegs jederzeit auf dem Smartphone sehen wie die Produktion läuft, Bild 1. Abweichungen aller wichtigen Leistungskennzahlen (Key Performance Indicator – KPI) sind auf einen Blick zu erkennen – für die gesamte Produktion, einzelne Linien und Maschinen. Die Auswahl der wichtigen KPIs ist dabei anwendungsspezifisch. Sobald ein manueller Eingriff erforderlich ist, weil Kennzahlen sich aus dem Soll-Bereich bewegen, wird der Verantwortliche aktiv benachrichtigt und bei der Ermittlung und Behebung der Ursachen unterstützt. Wenn das Smartphone sich nicht meldet, ist alles in Ordnung.

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Bild 2.
Durch aktives Aufgabenmanagement auf Smartphone und Smartwatch erzielen Unternehmen mehr Effizienz in der Produktion.

In-tech entwickelt anwendungsspezifische Assistenzsysteme als Add-On-Lösung für Produktionssysteme, Bild 2. Die Anbindung heterogener Anlagen mit Maschinen unterschiedlicher Hersteller erfolgt über öffentliche Schnittstellen der Produktionsmaschinen, zum Beispiel OPC UA (Open Platform Communications Unified Architecture), MTConnect, APIs (Application programming interfaces) zur SPS-Steuerung, oder proprietäre Schnittstellen oder durch Erweiterung der Schnittstellen in Kooperation mit den Maschinenherstellern.

Mit bewährten Lösungsbausteinen schnell zur Lösung

Die vorhandenen App-Bibliotheken sind plattformunabhängig realisiert und können für spezifische Anwendungen flexibel weiterentwickelt werden. Die Server-Bibliotheken lassen sich sowohl auf allen gängigen Cloud-Plattformen also auch auf eigenen Servern in der Produktionsanlage („on premises“) betreiben. Die Kommunikation selbst ist abgesichert und verschlüsselt.
Die mobilen Assistenzsysteme von in-tech optimieren den Betrieb selbst heterogener Produktionsanlagen. Unterschiedliche Benutzerrollen auf dem Shopfloor werden durch Bereitstellung kontextspezifischer Informationen, aktive Benachrichtigungen bei Abweichungen von KPIs der Produktion, Bild 2, und gezielte Hilfestellung beim Ermitteln und Beheben der Ursachen unterstützt.

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Info
in-tech GmbH, Parkring 2, 85748 München/Garching, Tel. 089 / 321 98 15-0, Fax -99, E-Mail: in-tech@in-tech.de, Internet: www.in-tech.de

Autoren

Dr. Klaus Wiltschi

leitet den Bereich Machinery bei in-tech in München/Garching.

Dr. Michael Sturm

Bereichsleiter Software Engineering bei in-tech in München/Garching

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