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Ausgewählte Ausgabe: 06-2017 Ansicht: Modernes Layout
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CE-Kennzeichnung im Umfeld der Industrie 4.0

Durch die zunehmende Vernetzung im Zeitalter von Industrie 4.0 werden Produktionsabläufe immer komplexer. Das verunsichert manchen Verantwortlichen in Fragen der CE-Kennzeichnung seiner Produkte. Eine neu entwickelte Cloud-Software verringert bei diesem Prozess den Aufwand und vereinfacht das vernetzte Arbeiten.


Bild 1.  Die Sicherheit einer Anlage oder Maschine muss durchgängig beurteilt und dokumentiert werden.

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Die Sicherheit einer Anlage oder Maschine muss durchgängig beurteilt und dokumentiert werden.

Menschen, Maschinen, Fertigungsanlagen und Logistiksysteme stehen im ständigen Kontakt miteinander. Diese zunehmende Vernetzung stellt die Verantwortlichen vor neue Aufgaben. Um den ohnehin schon komplexen und umfangreichen CE-Zertifizierungsprozess zu vereinfachen, entwickelte der Spezialist im Bereich Maschinensicherheit CE-CON eine entsprechende Cloud-Software. Das Programm verringert entscheidend den Aufwand einer CE-Kennzeichnung im Zeitalter von Industrie 4.0 und vereinfacht darüber hinaus vernetzte Arbeitsweisen.

CE-Kennzeichnungsverfahren mit der Cloud effizient umsetzen

Die Cloud hat sich bereits in vielen Bereichen des Alltags etabliert. Das gilt zunehmend auch beim Thema Maschinensicherheit – aus gutem Grund: Die Sicherheit einer Maschine muss durchgängig beurteilt und dokumentiert werden, Bild 1. Hersteller von Produkten, die den freien Handelsverkehr im europäischen Wirtschaftsraum (EWR) nutzen, müssen EU (Europäische Union)-Richtlinien beachten. Infolgedessen sind auch Maschinenhersteller innerhalb der EG (Europäische Gemeinschaft) verpflichtet, Mindestanforderungen in Bezug auf eine sichere Benutzung zu erfüllen. Die Sicherheit einer Maschine muss im gesamten Maschinen-Lebenszyklus gewährleistet sein. Verantwortliche sind oftmals an unterschiedlichen Standorten beschäftigt oder viel unterwegs. Hier unterstützt eine Cloud-Software am effektivsten.
Eine Risikobeurteilung ist gemäß EG-Maschinen-Richtlinie 2006/42/EG obligatorisch, um eine Konformitätserklärung abgeben zu können. Die Anforderungen aus der Maschinen-Richtlinie beziehen sich auf ein hohes Niveau im Bereich Sicherheit und Gesundheitsschutz. Hersteller oder Betreiber von Anlagen und Maschinen sind verpflichtet, die zahlreichen Vorschriften einzuhalten. Wird die Maschine in München konstruiert, in Rumänien hergestellt und in Portugal in Betrieb genommen, stellt eine Software-Lösung eine große Hilfe in den einzelnen Phasen dar, besonders wenn sie von überall erreichbar ist.
„CE-CON Safety“ erlaubt beispielsweise den Zugriff unterschiedlicher Benutzer auf denselben Datenbestand. Der Anwender loggt sich über das Internet in die Software ein. Das spart zum einen viel Zeit und Geld. Zum anderen gibt es aber auch mehr Sicherheit, denn im System findet der Nutzer alle aktuellen Richtlinien und Daten zu harmonisierten Normen, die der CE-Kennzeichnung zugrunde liegen. Darüber hinaus werden die Anwender intuitiv durch den gesamten Prozess geführt.

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Autoren

 Alexandra  Langstrof

Freie Journalistin, Erkrath sowie freie Mitarbeiterin der CE-CON GmbH

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