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Ausgewählte Ausgabe: 01-02-2017 Ansicht: Modernes Layout
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Kundenorientierte Anpassung als Erfolgskonzept für die Zukunft

Der Maschinenbauer matec bringt mit der neuen „HV“-Generation ein zukunftsfähiges Fahrständerkonzept auf den Markt, das mit hoher Stabilität, Zerspanleistung und Präzision punktet – und das zu wettbewerbsfähigen Konditionen.


Know-how aus 25 Jahren in der Fertigung von Bearbeitungszentren (BAZ) und Portalmaschinen lautet die Bilanz von matec Maschinenbau in Köngen – damit genießt der Werkzeugmaschinenbauer die Akzeptanz denkbar anspruchsvoller Anwender aus allen Branchen. Damit das so bleibt, bietet die jüngste – zur „AMB“ als bereits erprobter Prototyp gezeigte – Generation von HV-Zentren dank deutlich gesteigerter Steifigkeit noch mehr Zerspanleistung und zugleich eine noch höhere Genauigkeit.

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Bild 1.
Der auf der „AMB“ vorgestellte Prototyp zeigt anschaulich das neue Konstruktionsprinzip.

Auf der Messe in Stuttgart wurde die in Konzept und Konstruktion überzeugende Innovation erstmals vorgestellt – ohne Umhausung in voller Bewegung der drei Linear-Achsen, mit neuer 5-Achs- und schwer-zerspanfähiger B-Achse sowie mit HV-Kopf mit Torque-Antrieb und Zykloid-Getriebe, Bild 1. „Mit dem neuen Modular-Konzept für große Fahrständer-Zentren ist uns ein großer Wurf gelungen“, sagt Armin Wunderlich, Technischer Direktor bei matec in Köngen. „Die Motivation gaben uns unsere erfolgreichen Kunden, viele davon machen gute Geschäfte mit der Fertigung von Großteilen. Die Aerospace-Industrie oder auch die Energietechnik beispielsweise brauchen große Teile in kleiner bis mittlerer Stückzahl – zugleich ist eine besondere Präzision der Bauteile gefordert.“
Viele matec-Kunden sind Lohnfertiger und auch dort gilt: Je größer die Werkstücke sind, desto weniger Wettbewerber gibt es. Wunderlich: „Der Trend geht eindeutig in Richtung größer, komplexer und genauer. Die Anwender fordern natürlich immer höhere Zeitspanvolumen und auch Genauigkeiten – und das zu wettbewerbsfähigen Konditionen.“
Die neueste Generation an Fahrständer-BAZ der Baureihe HV zu entwickeln, bedeutete ein konzeptionelles und konstruktives Umdenken, nicht aber ein Rütteln an der bewährten matec-Modulbauweise – ganz im Gegenteil. „Höhere Zerspanleistungen und Genauigkeiten verlangen insgesamt nach höherer System-Steifigkeit, und die lässt sich zu günstigen Kosten nur mit einem konsequenten modularen Plattform-Konzept in Verbindung mit ‚intelligenten‘ konstruktiven Lösungen erreichen, die allerdings weiter gehen als die bisherigen“, so Wunderlich.

Konstruktionsprinzip senkt Kosten

In der neuen Plattformstrategie ist die hintere Fahrständer-Baugruppe immer baugleich, die Länge der modularen X-Achse (bis 12 m), der Fahrständer mit Z-Hub von 950 mm bis 1350 mm und die Hubauswahl in Y-Richtung (730 mm bis 1330 mm) ist dagegen je nach Kundenwunsch frei wählbar und im Standard-Baukasten je nach Bedarf skalierbar abgebildet.

ZB 425 matec Bild 2

Bild 2.
Das neue Maschinenprinzip: Teilung des Untergestells in zwei Segmente.

Das äußerst stabile Fahrständer-Untergestell mit durchgängigen Schienen und dazwischen liegendem Kreuzstreben-Verband steht gemeinsam mit oberer und unterer durchgehender Platte für eine außergewöhnlich hohe Steifigkeit und (vertikale) Belastbarkeit, Bild 2. Dank der Standardisierung der modularen X-Baukastenlänge sowie der gleichfalls modularen Y-Baukastentiefe fällt die Kalkulation für das hintere BAZ-Untergestell mit einem eindeutigen Grundkosten-Faktor entsprechend positiv aus. Die übrigen Kosten berechnen sich nach Bett-Länge.

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Autoren

 Andrea Jäger

freie Fachjournalistin in Murrhardt

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